DARMKREBSFRÜHERKENNUNG

Darmkrebs gehört zu den am häufigsten diagnostizierten Krebserkrankungen in Deutschland. Dabei ist er bei frühzeitiger Erkennung durchaus vermeidbar. Mittels immunchemischer Tests (iFOB-Test) auf Hämoglobin im Stuhl werden geringe Mengen menschlichen Blutes im Stuhl nachgewiesen.

Gemäß der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie haben Versicherte seit dem 1. April 2017 Anspruch auf iFOB-Tests anstelle des bisherigen Guajak-Tests, da diese Blutspuren im Stuhl deutlich besser nachweisen. Patienten können den Test ab einem Alter von 50 jährlich und ab 55 alle zwei Jahre kostenfrei bei ihrem Hausarzt, Internisten, Gynäkologen bzw. Urologen durchführen.

Das von Sysmex angebotene Proben-Röhrchen SENTiFIT pierceTube ermöglicht dem Patienten eine sichere und einfache Durchführung des Stuhltests. Das Labor wiederum profitiert von einer schnellen und hygienischen Abarbeitung der Proben dank dem auf das Röhrchen abgestimmten Analyser Sentifit 270. Informieren Sie sich über den iFOBT-Test unter www.darmkrebs-screening.eu.

Der freundliche Spion

XTRA-ARTIKEL AUSGABE 2/2018

Die moderne Diabetestherapie orientiert sich an individuellen Zielwerten. Das Diabetes-Zentrum Hannover-Nord setzt zur Überwachung des Langzeitwerts HbA1c den Super ID™ von Hitado ein

Diabeteserkrankungen gehören zu den häufigsten chronischen Krankheiten überhaupt. Die internationale Diabetesföderation (IFD) zählt in der aktuellen Auflage des Diabetes-Atlas weltweit 425 Millionen diagnostizierte Fälle. Damit ist jeder elfte Erwachsene betroffen – rund 90 Prozent davon mit Typ-2-Diabetes. Chronische Hyperglykämien infolge von Diabetes sind mit schwerwiegenden Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Nieren- und Netzhautschäden sowie Durchblutungsstörungen der Beine assoziiert. Deshalb ist es ein zentrales Ziel jeder Diabetestherapie, den Blutzuckerspiegel langfristig zu senken.
Die tägliche Überwachung der aktuellen Glukosewerte übernimmt in der Regel der Patient selbst, die längerfristige Kontrolle erfolgt in der Praxis über den HbA1c-Wert, das sogenannte Blutzuckerlangzeitgedächtnis. Dieser Wert dokumen tiert, an wie viele Hämoglobin-Moleküle sich Glukose angelagert hat. Er ist umso höher, je mehr und je länger sich Zuckermoleküle im Blut befinden. Bei einer durchschnittlichen Hämoglobin-Lebensdauer von acht bis zwölf Wochen lässt der HbA1c-Wert somit Rückschlüsse auf die Höhe des Blutzuckerspiegels der vergangenen zwei bis drei Monate zu.

Individuelles Therapieziel
Noch bis vor wenigen Jahren galten für den HbA1c-Wert starre Zielvorgaben, die sich maßgeblich an den Daten von Gesunden orientierten. Inzwischen ist nachgewiesen, dass nicht alle Patienten von einer pauschalen Blutzuckersenkung gleichermaßen profitieren. So kann zum Beispiel die Gefahr einer Unterzuckerung mit ihren Folgen insbesondere für geriatrische Patienten, Herzkranke oder auch demente Diabetiker gefährlicher sein als langfristig drohende Gefäß- und Nervenschäden.
In den aktuellen Leitlinien (NVL) für Diabetes Typ-2 werden medizinisch begründete Zielwerte und Zielkorridore deshalb nur noch zur Orientierung genannt. Das eigentliche, jeweils individuell mit dem Patienten erarbeitete Therapieziel darf dabei auch unter oder über diesen Werten liegen, wenn die jeweilige Lebenssituation, der diabetesbezogene Gesundheitszustand und die individuellen Begleitumstände des Patienten dafür sprechen.
„Wichtige Kriterien, auf die wir achten, sind das physiologische Alter, die Art und die Dauer des Diabetes sowie ob und welche Begleiterkrankungen bestehen“, erklärt Dr. Tobias Rückert, Diabetologe am Diabetes-Zentrum  Hannover-Nord. „Auch psychosoziale Faktoren, die Therapiezufriedenheit und Lebensqualität fließen bei der Beurteilung mit ein.“ Denn entscheidend für den Erfolg der Behandlung ist auch die Therapietreue des Patienten.

 

 

 

 

Dr. Tobias Rückert, Diabetologe am Diabetes-Zentrum Hannover-Nord, setzt auf eine individuelle, gesamtheitliche Therapie

Zeitnahe Ermittlung der Werte
Besonders Schwerpunktpraxen, die sehr viele Diabetespatienten betreuen, benötigen eine zeitnahe Ermittlung der HbA1c-Werte. „Wir brauchen täglich die Werte von rund 150 Patienten, da können wir nicht 24 Stunden auf die Auswertung aus dem Labor warten“, betont Rückert. Wie viele andere Schwerpunktpraxen auch, hatte das Diabetes-Zentrum Hannover-Nord deshalb bis vor Kurzem noch einen Serienanalyser im Einsatz – und Probleme, wenn dieses eine Großgerät ausfiel.
„Dieses eine Gerät haben wir deswegen inzwischen durch vier Point-of-Care-Geräte ,Super ID™' ersetzt", erklärt der Diabetologe. „Das hat den großen Vorteil, dass wir den Praxisalltag stets aufrechterhalten können und eine Back-Up-Lösung haben." Ein weiterer großer Pluspunkt ist nach Rückerts Aussage die gewonnene Flexibilität. Die Mitarbeiter können nun in jedem Behandlungsraum direkt vor Ort die Analysen durchführen. Und das Wichtigste: dies mit weiterhin höchster Qualität.

Summary
In der modernen Diabetestherapie werden individuelle Zielkorridore für den Blutzucker festgelegt. Dem Langzeitwert HbA1c kommt dadurch eine größere Bedeutung zu.
POCT-Geräte wie der Super ID™ ermöglichen eine exakte und besonders schnelle HbA1c-Messung

SUPER ID™

Der Maßstab für zuverlässige Sofortdiagnostik

Der Super ID™ ist ein kosteneffizienter Analyser, der die Vorteile der patientennahen  Sofortdiagnostik mit einer hohen Präzision und Spezifität für HbA1c und CRP-Tests verbindet. Grundlage für die präzisen Ergebnisse in Laborqualität ist das hochspezifische, immunturbidimetrische Messprinzip, bei dem die jeweilig zu messenden Werte in einem Analyseschritt direkt ermittelt werden. Zudem werden Reagenzien verwendet, die auch an großen Laborsystemen eingesetzt werden. Aus diesem Grund sind die quantitativen Ergebnisse des Super ID™ vielfach präziser als die Ergebnisse anderer Analyser. Für gleichbleibend hohe Qualität sorgt die Automation von Verdünnung, Mischung, Inkubation und Messung. Dazu tragen auch der Einsatz von Reagenzien im Unit-use-Verfahren sowie die hohe Kalibrationsstabilität und die Autokalibrierung bei.

Präzise Messergebnisse
• Test-Bestimmung in Laborqualität
• Immunturbidimetrisches Messprinzip
• HbA1c-Ergebnis nach ca. 4,5 Minuten

Einfache Handhabung
• Nur 10 μl Vollblut
• Immer korrekte Probenmenge durch Open-End-Kapillare
• Automatische Reagenzerkennung durch Barcode

Vorteile
• Kostengünstige Bestimmung
• Wartungsarm
• Permanente Einsatzbereitschaft

Mehr Informationen auf www.hitado.de

Text Anja Lang

Xtra Online – POCT

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