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5-Part-Differenzierung

Vollständige Differenzierung der weißen Blutzellen in die fünf großen Subpopulationen, die physiologisch in bestimmten Konzentrationen im peripheren Blut auftreten: Lymphozyten, Monozyten, Eosinophile, Basophile und Neutrophile. Analysesysteme mit 5-Part-Differenzierung sind in der Lage, auch die seltener vorkommenden Zelltypen (Monozyten, Eosinophile und Basophile) separat zu zählen, was eine bedeutende Weiterentwicklung darstellt.
Die Ergebnisse werden als Prozentwerte der Leukozytengesamtzahl sowie als Absolutwerte angegeben, da Absolutwerte aussagekräftiger sind: Im Krankheitsfall ändern sich die Verhältnisse, wodurch Prozentwerte ohne Absolutwerte bedeutungslos sind.
Der entscheidende Unterschied zum 3-Part-Differenzierungsverfahren besteht darin, dass die Identifikation der Zellen durch eine dreidimensionale Analyse und nicht nur anhand der Zellgröße erfolgt. Dadurch können unreife und abnorme Zellen identifiziert werden, was wiederum bei der Bestimmung der Ursache möglicher Erkrankungen hilft.
Neuere automatische Hämatologie-Analysesysteme sind in der Lage, unreife Granulozyten (IG) als sechste Population zu klassifizieren und als Prozentwert der Leukozytengesamtzahl sowie als Absolutwerte anzugeben.

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