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RPI (Retikulozytenproduktionsindex)

Der RPI gibt die erythropoetische Knochenmarksantwort bei anämischen Patienten wieder. Dieser Index und nicht allein die RET-Anzahl dient der Einschätzung, ob die Knochenmarksantwort auf die Anämie des Patienten ausreichend ist. Liegt keine Anämie vor, wird er nicht benötigt.
Der RPI ist wie folgt definiert: RPI = (RET% × HKT): (0,45 × Tage im Blut). 0,45 steht in der Formel für den idealen Hämatokrit. Bei diesem „idealen“ HKT von 0,45 ist der RPI mit dem Retikulozytenanteil identisch, was bei einer gesunden Person „idealerweise“
ca. 1 % beträgt. Bei einem anämischen Patienten mit ausreichender Knochenmarksantwort ist der RPI > 2,0. Jedoch ist der Umkehrschluss (bei einem RPI < 2,0 gilt die Knochenmarksantwort als
unzureichend) nicht zwangsläufig richtig.
Ein guter Marker für eine ausreichende Knochenmarksantwort bei Anämie ist der Anstieg der absoluten
Retikulozytenkonzentration in Verbindung mit einem deutlichen Anstieg des Anteils unreifer Retikulozyten (IRF).

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