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Schnelle und zuverlässige Anämiediagnostik bei malignen hämatologischen Erkrankungen

Die Anämie ist die häufigste hämatologische Anomalie bei Patienten mit soliden Tumoren und malignen hämatologischen Erkrankungen. Die Anämie bei onkologischen Patienten spiegelt mehrere mögliche ätiologische Faktoren wider, z. B. Folgen von Nährstoffmangel, verminderte Erythrozyten-Produktion oder Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Der Eisenmangel gehört zu den häufigsten Ursachen einer Anämie und kann bei fast der Hälfte der Patienten mit malignen hämatologischen Erkrankungen auftreten. Vorwiegend handelt es sich um einen funktionellen Eisenmangel, bedingt durch die Grunderkrankung oder therapiebedingte Entzündungsprozesse.

Gängige Laborparameter zur Beurteilung des Eisenstatus wie Ferritin und Transferrinsättigung (TSAT) sind aufgrund ihrer Rolle als Akut-Phasen-Proteine beeinträchtigt und können die Eisenverfügbarkeit für die Erythropoese nicht zuverlässig wiedergeben. Die Sysmex XN-Serie bieten einen Parameter, der die Verfügbarkeit von Eisen für die Hämoglobinisierung direkt und zuverlässig bewertet - das Retikulozyten-Hämoglobin-Äquivalent (RET-He).

Vorteile der Analyse des Retikulozyten-Hämoglobin-Äquivalents

  • Das Retikulozyten-Hämoglobin-Äquivalent (RET-He) spiegelt den Hämoglobingehalt der Retikulozyten wider, die dem Stadium der reifen Erythrozyten um einige Tage vorausgehen und somit einen Hinweis auf die Qualität der Hämoglobinproduktion geben.
  • RET-He spiegelt direkt die Bioverfügbarkeit von Eisen für die Erythropoese der vergangenen zwei bis vier Tagen wider, unabhängig von der Akut-Phasen-Reaktion - im Gegensatz zu TSAT und Ferritin.
  • Werte unter 28 pg weisen auf einen funktionellen Eisenmangel hin und bieten damit eine wertvolle Entscheidungshilfe für die Therapie bei Patienten mit soliden Tumoren oder malignen hämatologischen Erkrankungen.
  • RET-He liefert einen frühzeitigen Hinweis auf das Ansprechen einer Eisentherapie und/oder Erythropoese-stimulierender Mittel.
  • RET-He ist von individuellen biologischen Schwankungen in wesentlich geringerem Maße beeinträchtigt als TSAT und Ferritin.
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