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Lymphozyten-Aktivierung: Reaktive Lymphozyten (RE-LYMP) und Antikörper-synthetisierende Lymphozyten (AS-LYMP)

Im XN-DIFF-Kanal werden die Zellen nach ihrer Fluoreszenzsignalintensität (SFL), ihrer Größe und internen Struktur differenziert. Aktivierte Zellen haben nicht nur eine andere Membranlipidzusammensetzung, sondern auch eine höhere Aktivität im Zytoplasma, da sie z. B. Zytokine produzieren. Folglich ist die Intensität des Fluoreszenzsignals von aktivierten Zellen höher als das Fluoreszenzsignal von ruhenden Zellen.

RE-LYMP steht für reaktive Lymphozyten und reflektiert alle Lymphozyten, die ein höheres Fluoreszenzsignal aufweisen als eine normale Lymphozytenpopulation, dazu gehören alle aktivierten B- und T-Lymphozyten. Der Parameter wird als absoluter und prozentualer Wert angegeben. Die Population von AS-LYMP ist immer in der Anzahl der RE-LYMP enthalten.

 

Der Parameter AS-LYMP quantifiziert die aktivierten Antikörper-produzierenden B-Lymphozyten (Plasmazellen). Er wird als absoluter und prozentualer Wert angegeben und reflektiert die Lymphozyten-Subpopulation mit den höchsten Fluoreszenzsignalen. Dieser Wert ist bei Reaktionen der angeborenen und der adaptiven humoralen Immunantwort erhöht.


Abbildung: WDF-Kanal-Scattergramme zur Erläuterung des Erscheinungsbildes von AS-LYMP und RE-LYMP. Oben: Position von AS-LYMP, unten: Position von RE-LYMP

Die Kombination der Parameter RE-LYMP und AS-LYMP liefert zusätzliche Informationen über die zelluläre Aktivierung der angeborenen und adaptiven Immunantwort. Eine Veränderung der Werte dieser Parametern hängt von der Art des entzündlichen Reizes, der Schwere und dem Stadium der Infektion ab. Ein erhöhter Fluoreszenzwert dieser beiden Zellpopulationen zeigt an, ob es eine zellvermittelte oder humorale Immunantwort auf Pathogene gibt. Man kann also zwischen verschiedenen Indikationen wie viralen oder bakteriellen Infektionen, akuten oder nachlassenden Infektionen, oder ob es eine entzündliche Erkrankung ohne Infektion gibt, unterscheiden.


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