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Fluorochrome

Chemischer Stoff, der sich mit anderen Strukturen verbinden kann und fluoreszent ist: Wird das Molekül Licht einer bestimmten Wellenlänge ausgesetzt, gibt es Licht mit einer längeren Wellenlänge ab. Elektronen im Molekül absorbieren die Anregungsenergie des Lichts (z. B. Laserlicht) und erreichen so ein höheres Energieniveau. Nach kurzer Zeit fallen sie auf ihr Anfangsniveau zurück. Dabei geben sie den Großteil der überschüssigen Energie in Form von Licht ab. Ein kleinerer Teil der Energie wird als Wärmeenergie abgegeben, deshalb ist die Wellenlänge des abgegebenen Lichts länger (hat eine geringere Energie) als die Anregungswellenlänge. Es hängt von den Eigenschaften des Fluoreszenzfarbstoffs ab, welche Wellenlängen zur Anregung geeignet sind und welche Wellenlängen abgegeben werden.
Fluoreszenzfarbstoffe werden beispielsweise zur Kennzeichnung bestimmter Zellkomponenten (z. B. Nukleinsäuren) verwendet, da das abgegebene Fluoreszenzlicht gemessen werden kann. Als Detektor wird für gewöhnlich ein Photomultiplier eingesetzt. Fluoreszenzfarbstoffe können als Marker für diese Zellkomponenten eingesetzt werden und ermöglichen deren qualitative und quantitative Analyse, da die Intensität des Fluoreszenzlichts proportional zur Menge der entsprechenden Komponente ist, z. B. intrazelluläre RNA und/oder DNA.

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