DARMKREBSFRÜHERKENNUNG

Darmkrebs gehört zu den am häufigsten diagnostizierten Krebserkrankungen in Deutschland. Dabei ist er bei frühzeitiger Erkennung durchaus vermeidbar. Mittels immunchemischer Tests (iFOB-Test) auf Hämoglobin im Stuhl werden geringe Mengen menschlichen Blutes im Stuhl nachgewiesen.

Gemäß der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie haben Versicherte seit dem 1. April 2017 Anspruch auf iFOB-Tests anstelle des bisherigen Guajak-Tests, da diese Blutspuren im Stuhl deutlich besser nachweisen. Patienten können den Test ab einem Alter von 50 jährlich und ab 55 alle zwei Jahre kostenfrei bei ihrem Hausarzt, Internisten, Gynäkologen bzw. Urologen durchführen.

Das von Sysmex angebotene Proben-Röhrchen SENTiFIT pierceTube ermöglicht dem Patienten eine sichere und einfache Durchführung des Stuhltests. Das Labor wiederum profitiert von einer schnellen und hygienischen Abarbeitung der Proben dank dem auf das Röhrchen abgestimmten Analyser Sentifit 270. Informieren Sie sich über den iFOBT-Test unter www.darmkrebs-screening.eu.

Glossar

Fluorochrome

Chemischer Stoff, der sich mit anderen Strukturen verbinden kann und fluoreszent ist: Wird das Molekül Licht einer bestimmten Wellenlänge ausgesetzt, gibt es Licht mit einer längeren Wellenlänge ab. Elektronen im Molekül absorbieren die Anregungsenergie des Lichts (z. B. Laserlicht) und erreichen so ein höheres Energieniveau. Nach kurzer Zeit fallen sie auf ihr Anfangsniveau zurück. Dabei geben sie den Großteil der überschüssigen Energie in Form von Licht ab. Ein kleinerer Teil der Energie wird als Wärmeenergie abgegeben, deshalb ist die Wellenlänge des abgegebenen Lichts länger (hat eine geringere Energie) als die Anregungswellenlänge. Es hängt von den Eigenschaften des Fluoreszenzfarbstoffs ab, welche Wellenlängen zur Anregung geeignet sind und welche Wellenlängen abgegeben werden.
Fluoreszenzfarbstoffe werden beispielsweise zur Kennzeichnung bestimmter Zellkomponenten (z. B. Nukleinsäuren) verwendet, da das abgegebene Fluoreszenzlicht gemessen werden kann. Als Detektor wird für gewöhnlich ein Photomultiplier eingesetzt. Fluoreszenzfarbstoffe können als Marker für diese Zellkomponenten eingesetzt werden und ermöglichen deren qualitative und quantitative Analyse, da die Intensität des Fluoreszenzlichts proportional zur Menge der entsprechenden Komponente ist, z. B. intrazelluläre RNA und/oder DNA.

Verwandte Begriffe

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