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Lichtstreuung

Durchquert ein Objekt einen Lichtstrahl, ändert das Licht seine Richtung. Dieses Phänomen heißt Lichtstreuung und tritt bei allen Winkeln zwischen 0 und 360 Grad auf. Durch Detektion des gestreuten Lichts können Informationen über die Größe und Beschaffenheit des Objekts gesammelt werden.
Insbesondere vorwärts gestreutes Licht (Licht, das mit flachem Winkel gestreut wird) lässt Aussagen über die Größe eines Objekts zu. Abgesehen von der Größe des Objekts, wird vorwärts gestreutes Licht auch von dessen Form und Brechungsindex beeinflusst. Die Detektion dieses Lichtsignals erfolgt in der Regel mit einer schnellen Fotodiode.
Seitlich gestreutes Licht (Licht, das im Weitwinkel gestreut wird) liefert Informationen zur internen Beschaffenheit eines Objekts. Bei Zellen wird das seitlich gestreute Licht durch die An- oder Abwesenheit von Granula beeinflusst. Zur Erfassung dieses Lichtsignals ist ein empfindlicher Photomultiplier erforderlich, da seine Intensität ‒ im Vergleich mit vorwärts gestreutem Licht ‒ um mehrere Zehnerpotenzen schwächer ist.

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