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Klinischer Nutzen

Auch in der XN-L Serie löst sich die diagnostische Funktionalität vom Durchsatz. Die Konfigurationsmöglichkeiten der diagnostischen Applikationen ermöglichen eine größtmögliche Anpassung an die Anforderungen der Analysenaufträge, bestimmt durch das Patientenkollektiv und die damit verbundenen klinischen Fragestellungen.

Die Entscheidung liegt bei Ihnen
 
Alle XN-L Modelle lassen sich mit zusätzlichen diagnostischen Applikationen an Ihre individuellen Anforderungen anpassen. Wünschen Sie einen Parameterbereich für die Anämie Diagnostik? Die automatische Analyse von Körperflüssigkeiten? Da Sie nur in die Anwendungen investieren, die Sie tatsächlich benötigen, können Sie Ihre Analyseprozesse und Therapieentscheidungen rationalisieren und sich ganz auf Ihre Spezialgebiete konzentrieren.

XN-L Kleines Blutbild oder CBC

Zur Bestimmung der CBC-Parameter werden die Technologien Impedanzmessung (RBC/PLT), SLS-HGB-Methode und Durchflusszytometrie (WBC) verwendet. Zudem können beim kleinen Blutbild Einflüsse durch lyseresistente Erythrozyten und störende nicht zelluläre Partikel, wie z. B. Zelltrümmer oder Lipide ausgeschlossen werden und so eine zuverlässige Bestimmung und genaue Zählung der Leukozyten ermöglicht werden. Neben der Erythrozytenzählung liefert  die Applikation CBC Informationen zum Mikrozyten-Makrozyten-Verhältnis.

XN-L Differenzialblutbild oder XN-DIFF

Alle WBC-Parameter der Differenzialzählung einschließlich IG werden mittels Fluoreszenz-Durchflusszytometrie bestimmt. Dank einer speziellen Konturenerkennung der Cluster der Subpopulationen zeigt das DIFF-Flagging Leukozytenanomalien mit hoher Sensitivität auf; flexible Gating-Algorithmen berücksichtigen die biologische Varianz bei der Auswertung der gemessenen Signale. Die Sensitivität der XN-DIFF-Applikation ist besonders nützlich für die Diagnose von Entzündungen oder Infektionen. Der Parameter IG (immature granulocytes, unreife Granulozyten) ermöglicht die signifikante Reduzierung der Anzahl von Ausstrichen – abhängig vom individuellen Schwellenwert.

XN-L Retikulozyten oder RET

Die Bestimmung der Retikulozyten (RET) kann z. B. in der Anämie-Diagnostik ausschlaggebend sein. Anämie ist ein Symptom diverser klinischer Störungen, wird jedoch häufig als Funktionsstörung der Erythrozyten unterschätzt. Mit der XN-L Serie können Sie die kombinierten Ergebnisse der Retikulozytenparameter analysieren, sowohl die qualitativen als auch die quantitativen Informationen, und erhalten so das gesamte Bild. Die optionale RET-Applikation ermöglicht eine deutlich schnellere Erfolgskontrolle bei Eisen- und/oder Erythropoetin-Therapien.
Neben der reinen Zählung der Retikulozyten (RET) weist die RET-Applikation der XN-L Serie die Retikulozytenfraktionen (Reifeindex: IRF, LFR, MFR, HFR) aus und liefert damit Informationen zur Erythropoese und zur Qualität der Retikulozyten: Der Parameter RET-He  gibt den Hämoglobingehalt der Retikulozyten an.

Des Weiteren liefert RET Informationen zu hypo- und hyperchromen Erythrozytenpopulationen und Fragmentozyten und errechnet automatisch den Retikulozytenproduktionsindex (RPI).
Der Parameter PLT-O bestimmt den „optischen“ Thrombozytenwert. Dieses Messergebnis ist besonders hilfreich, um bei Interferenzen, die die Impedanzmessung stören können, korrekte PLT-Ergebnisse zu liefern. Zeitaufwendige manuelle Kammerzählungen können somit minimiert werden.

XN-L Körperflüssigkeiten oder XN-BF

Die Funktionalität der Analysengeräte der XN-L Serie ist einzigartig in ihrer Klasse und geht weit über die Analyse von Blutproben hinaus. Die optionale Applikation XN-BF ermöglicht die automatische Messung von Körperflüssigkeiten ohne spezielle Probenvorbereitung. Die Analysenergebnisse liefern schnell wertvolle Informationen z.B. über mögliche Entzündungsursachen.

Der automatische Body-Fluid-Modus wurde speziell für die Liquormessung (CSF) und Analyse synovialer und seröser Körperflüssigkeiten wie Pleurapunktate, Peritonealdialysate (CAPD) oder Peritonealpunktate (Aszites) konzipiert. Eine speziell entwickelte, automatisch aktivierte Zählsequenz mit erweiterten Zählvolumina liefert die Gesamtanzahl kernhaltiger Zellen (TNC) ohne Vorbehandlung der Proben. Um die Messpräzision weiter zu optimieren, bietet der XN-L im Vergleich zur Kammerzählung ein zweifach größeres Zählvolumen. Die Liquormessung kann schnellen Aufschluss über das Vorliegen einer bakteriellen Meningitis geben, auf Basis der Leukozytenzahl (WBC-BF) plus Differenzierung in polymorphkernige (PMN) und mononukleäre Zellen (MN).
Die Applikation XN-BF bietet einen hohen Grad an Standardisierung durch ein Validierungsregelwerk spezifisch für Körperflüssigkeiten (nur mit Extended IPU).

XN-L Produktivität

XN-L Professionelle Serviceleistungen

XN-L Serie

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