DARMKREBSFRÜHERKENNUNG

Darmkrebs gehört zu den am häufigsten diagnostizierten Krebserkrankungen in Deutschland. Dabei ist er bei frühzeitiger Erkennung durchaus vermeidbar. Mittels immunchemischer Tests (iFOB-Test) auf Hämoglobin im Stuhl werden geringe Mengen menschlichen Blutes im Stuhl nachgewiesen.

Gemäß der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie haben Versicherte seit dem 1. April 2017 Anspruch auf iFOB-Tests anstelle des bisherigen Guajak-Tests, da diese Blutspuren im Stuhl deutlich besser nachweisen. Patienten können den Test ab einem Alter von 50 jährlich und ab 55 alle zwei Jahre kostenfrei bei ihrem Hausarzt, Internisten, Gynäkologen bzw. Urologen durchführen.

Das von Sysmex angebotene Proben-Röhrchen SENTiFIT pierceTube ermöglicht dem Patienten eine sichere und einfache Durchführung des Stuhltests. Das Labor wiederum profitiert von einer schnellen und hygienischen Abarbeitung der Proben dank dem auf das Röhrchen abgestimmten Analyser Sentifit 270. Informieren Sie sich über den iFOBT-Test unter www.darmkrebs-screening.eu.

Die Theorie des Färbeprotokolls der Sysmex SP-Serie

Die Theorie des Färbeprotokolls der Sysmex SP-Serie

Im Jahre 1910 synthetisierte P. Ehrlich einen Farbstoff zur Verwendung als Differentialblutbildfarbstoff. Seiner Originalmischung waren die Arbeiten von Romanovsky (1891) vorausgegangen. Heute stehen uns mehrere Färbemethoden zur Verfügung, die Romanovsky-Farbstoffe verwenden – wie z.B. die May-Grünwald-Giemsa-, Wright-, Wright-Giemsa und Leishman-Färbemethoden. Diese Färbemethoden können mit dem automatischen Ausstrich- System Sysmex SP-1000i eingesetzt werden. In diesem Beitrag wird hauptsächlich die Verwendung der May- Grünwald-Giemsa-Färbemethode mit dem SP-1000i beschrieben. 

Dateityp: PDF Dateigröße: 1061KB Freigegeben am: 28.10.2013
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