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Der Retikulozyt und seine Bedeutung

Der Retikulozyt und seine Bedeutung

In diesem Themenblatt wird die Historie der Retikulozytenbestimmung und als Kontrast einige Aspekte moderner Retikulozyten-Analytik beschrieben. Die Bestimmung der Retikulozytenzahl und die Klassifikation (Reifeindex: LFR, MFR, HFR) geben Auskunft über die Aktivität der Erythropoese. Es ist üblich, den Retikulozyten-Wert in Prozent oder Promille der Erythrozyten-zahl anzugeben. Der IRF-Wert ist ein sehr früher Marker zur Einschätzung der Regeneration der Erythropoese. Die Fluoreszenz-Flowzytometrie-Methode erlaubt über die übliche Retikulozytenmessung hinaus eine Einteilung der Retikulozyten in drei Reifestufen. Diese Reifestufen werden durch den RNA-Gehalt der Retikulozyten definiert. Die Bestimmung des RET-He kann am Hämatologieanalysator zusammen mit den Routineparametern des peripheren Blutes durchgeführt werden. Es ist ein großer Vorteil, dass der RET-He im Gegensatz zu den Parametern Ferritin oder Transferrin nicht von der »akuten Phase« beeinflusst wird.

 

Dateityp: PDF Dateigröße: 278KB Freigegeben am: 28.10.2013